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Neue Residenz Bamberg

Aktueller Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die fürstbischöflichen Wohnräume mit den Zimmern der Königin Amalie von Griechenland wegen umfangreicher Restaurierungsarbeiten leider bis voraussichtlich Sommer 2020 für Besucher geschlossen bleiben.

Wir bitten für die Einschränkungen um Verständnis.


Fürstbischöfliche Wohnräume / Zimmer der Königin Amalie von Griechenland (Räume 15-27)

Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Kavalierstafelzimmer
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Weißer Saal
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Speisesaal, Deckenbild, Detail
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Audienzzimmer, Porträt König Otto
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Speisesaal
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Vorzimmer
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Vorzimmer, Gemälde im Deckenstuck
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Audienzzimmer, Porträt Königin Amalie
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräumer, Chinesisches Kabinett, Deckengemälde
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräumer, Chinesisches Kabinett
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, ehemalige Privatkapelle, Deckengemälde
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Gelber Salon
Bild: Fürstbischöfliche Wohnräume, Nebenraum, Gemälde "Segelschiff"

Diese Raumfolge im ersten Obergeschoss wurde unmittelbar nach der Vollendung der beiden barocken Fassadentrakte als endgültige Wohnung des Fürstbischofs Lothar Franz von Schönborn (ab 1703) ausgestattet. Auch den späteren Bamberger Fürstbischöfen diente dieses Appartement als Wohnung. Dies erklärt einige Veränderungen der ursprünglich spätbarocken Einrichtung unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (1729-1746).

Anders als in den stilistisch verhältnismäßig einheitlichen, spätbarocken »Kurfürstlichen Zimmern« treten hier Dekorationen verschiedener Stilstufen zu einem kontrastreichen Ensemble zusammen, das die ganze stilistische Spannweite des 18. Jahrhunderts durchmisst – von den schwerbewegten spätbarocken Stuckdecken Johann Jakob Vogels über die verspielten, anmutigen Régence-Dekorationen des zweiten Vorzimmers und die reifen Rokokoformen des »Gelben Salons« bis zu den kaltglänzenden klassizistischen Stuckaturen Materno Bossis im »Weißen Saal« und den Ausstattungen des 19. Jahrhunderts im Toilette- und Schlafzimmer.

In dieser Raumfolge starb am 30. September 1805 der letzte Fürstbischof von Bamberg, Christoph Franz von Buseck. Im 19. Jahrhundert wohnten hier bis 1837 Herzog Wilhelm in Bayern, danach König Max II. als Kronprinz (1843-1845), weiterhin Königin Amalie von Griechenland seit der Abdankung Ottos 1862 bis 1875 und zuletzt Kronprinz Rupprecht (1900-1903).

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