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Grundriss Neue Residenz Bamberg

Neue Residenz Bamberg

Staatsgalerie – Altdeutsche Galerie und Barockgalerie (Räume 28-47)

Im ehemaligen Gästeappartement (Räume 41-47) sind heute die Barockgalerie und in der ehemaligen Pagerie (Räume 28-37) die Altdeutsche Galerie als Staatsgalerien der Bayerischen Staatsgemäldegalerie untergebracht. Die Gemälde stammen aus Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, des Bayerischen Nationalmuseums, der Bundesrepublik Deutschland, der Staatsbibliothek Bamberg und der städtischen Kunst- und Gemäldesammlung Bamberg.

 

Bild: Die Sintflut, Tafelgemälde, Hans Baldung, 1516 (Ausschnitt)

Die Sintflut, Tafelgemälde, Hans Baldung, 1516 (Ausschnitt)
Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Die Räume der Barockgalerie nehmen mit der ganzen Zimmerflucht zur Gartenseite die sogenannten Kavalierszimmer des 18. Jahrhunderts ein, die als Gästeappartement genutzt wurden. Ihre einheitliche Ausstattung, in der sich die Formen des ausgehenden Rokoko bereits mit dem Geschmack des Zopfstils verbinden, erfolgte erst unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim mit seinem Würzburger Hofarchitekten Johann Michael Fischer.

Bestimmt werden die 1773 fertiggestellten Raumdekorationen durch die Stuckaturen des Würzburger Stuckators Friedrich Manger (1735-1797), durch Fayenceöfen, außerdem in vier Räumen durch geschnitzte, vergoldete Spiegelrahmen an den Fensterpfeilern, zugehörige Konsoltische sowie Supraporten-Rahmen – Arbeiten, die dem Bamberger Hofbildhauer Franz Martin Mutschele zugeschrieben werden. Die 14 Supraporten selbst verdienen neben den Galeriebildern besonderes Augenmerk, da es allesamt Werke der Bamberger Malerfamilie Treu sind, aber auch als geschlossener Bestand der Malerei des ausklingenden Rokoko in Mainfranken.

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