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MACCO. Von Rom nach Bamberg

Sonderausstellung – 17. September bis 13. November 2022

 

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Neuen Residenz zugänglich und im Eintrittspreis enthalten.

Flyer zur Ausstellung »MACCO. Von Rom nach Bamberg« zum Download

 

 

Ausstellungsplakat

Mit der Sonderausstellung werden erstmalig Leben und Werk des Künstlers Alexander Macco (1767-1849) ausführlich gewürdigt. Maccos Œuvre spannt den Bogen von klassizistischer Historienmalerei bis hin zu Porträts der gesellschaftlichen Elite im Groß- wie auch im Miniaturformat. Zu Maccos zahlreichen Stationen in Europa zählen Städte wie Berlin, Weimar, Frankfurt, Hamburg, München, Wien, Paris, Prag und London.

Er pflegte Bekanntschaften mit bedeutenden Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig van Beethoven und Karl Philipp Moritz. Trotzdem verstarb der Künstler 1849 verarmt und fast vergessen in Bamberg.

Neben Werken aus dem Besitz der Bayerischen Schlösserverwaltung sind in der Ausstellung unter anderem Leihgaben der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, der Akademie der Künste Berlin, des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt und der Staatsbibliothek Bamberg zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein Sonderdruck des Historischen Vereins für Bamberg mit einem Beitrag von Julia Bondl über Alexander Macco (erhältlich für 2,- Euro im Museumsshop der Neuen Residenz).


Veranstaltungen

Dienstag, 20. September 2022, 12 Uhr
Kunstsnack: „Alexander Macco. Ein vergessener Bestand der Neuen Residenz?“
Dr. Sebastian Karnatz (in Kooperation mit dem Freundeskreis der Museen am Domberg e. V.)

Sonntag, 16. Oktober 2022, 14 Uhr
Kuratorinnenführung mit Julia Bondl, M.A.

Sonntag, 16. Oktober 2022, 13-16 Uhr
Familienprogramm im Rahmen der Ausstellung
mit Daniela Schwarzmeier, M.A. (für alle Kinder Eintritt frei)

Sonntag, 23. Oktober 2022, 15 Uhr
Kuratorinnenführung mit Julia Bondl, M.A.

Sonntag, 13. November 2022, 17 Uhr
Finissage der Sonderausstellung “MACCO. Von Rom nach Bamberg”

mit Musik und Lesung mit dem Ensemble Florian Schroeter (München, Frankfurt)

Vortrag “Macco in Rom. Über Konkurrenzen, Krawall und Klassizismus, 1785–1797”
von PD Dr. Gerrit Walczak (Berlin)
Als Alexander Macco 1797 aus Rom zurückkehrte, ließ er sich bei Johann Caspar Lavater in Zürich als “einen der größten Mahler” überhaupt präsentieren – um diesen staunen zu lassen, “was doch Rom alle Künstler spannt!” Der Vortrag zum Ende der Ausstellung gilt deshalb den römischen Lehrjahren eines Historienmalers und Porträtisten, der unter den “Künstlerburschen” im Umfeld Goethes und anderer Reisender vielleicht nicht der überspannteste, aber doch der jüngste gewesen ist. 


 
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